Den gesellschaftlichen Wandel und die Auswirkungen von Krisen – Corona, Klima, Ukraine – erleben wir auch im Kreis Böblingen.
Diese Herausforderungen wollen wir annehmen und den Wandel mit Zuversicht, gemeinsam auf der Grundlage unserer Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gestalten: Mit Ideen, die gut für den Landkreis und seine Menschen sind wollen wir dafür Sorge tragen, dass alle in Sicherheit und Wohlstand leben können.
Unsere Krankenhäuser stehen unter Druck: Ständig steigende Defizite und vor allem fehlende Fachkräfte in der Pflege und bei den Ärzten, auch im niedergelassenen Bereich. Zudem nimmt der Anteil an Leistungen zu, die ambulant erbracht werden können und die Mindestmengen für Eingriffe steigen, um die Qualität in der Behandlung zu verbessern.
Eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige ärztliche und pflegerische Versorgung ist für uns unverzichtbar.
Wir wollen:
Erschwinglicher Wohnraum ist bei uns kaum zu finden und ein Standortnachteil im Werben um Fachkräfte.
Bezahlbarer Wohnraum gehört für uns jedoch zu den grundlegenden Bedürfnissen für ein angemessenes Leben.
Wir wollen:
Mit der Bildung entscheidet sich die soziale Frage der Gegenwart: Hier werden die Weichen für Lebens- und Zukunftschancen gestellt und über das Gelingen von gesellschaftlicher Teilhabe und Integration sowie über die Zukunft unseres Hochtechnologiekreises und damit über unseren Wohlstand entschieden.
Für uns steht fest, dass niemand zurückgelassen werden darf und jede und jeder einen entsprechenden Zugang zur Bildung erhalten muss.
Wir wollen:
Der Armuts- und Reichtums-Bericht des Kreises hat gezeigt, dass auch bei uns die Schere zwischen Arm und Reich zunehmend auseinandergeht und viele auf Hilfe angewiesen sind.
Unser Landkreis ist für alle da, hilfebedürftig oder nicht, jung oder alt, zugezogen oder alteingesessen: „Die Vielfalt macht´s“.
Wir wollen:
Die aktuellen globalen und lokalen Entwicklungen bedrohen die Grundlagen unseres Zusammenlebens.
Wir müssen auch vor Ort die Energiewende schaffen, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.
Wir wollen:
Überfüllte Straßen, Staus sowie unpünktliche oder ausgefallene Bahnen verursachen neben Umweltschäden auch Kosten, Zeitverlust, Ärger und Verdruss.
Für uns ist die Zeit der großen Straßenneubauten vorbei: Wir müssen unsere bestehenden Verkehrswege ertüchtigen und ein attraktives, integriertes Mobilitätskonzept mit allen Verkehrsarten weiterentwickeln.
Wir wollen:
Unsere Wirtschaft steht vor besonderen Herausforderungen: Das Auto wird digital neu erfunden, Fachkräfte fehlen, die Regulierungen und Energiekosten steigen.
Wir müssen zur Unterstützung verlässliche infrastrukturelle Rahmenbedingungen anbieten.
Wir wollen:
Der täglich anfallende Abfall belastet nicht nur Natur und Umwelt, sondern auch unsere Finanzen.
Für uns hat der Grundsatz der Müllvermeidung oberste Priorität.
Wir wollen:
Unsere Vereine finden zunehmend weniger Ehrenamtliche, die sich dauerhaft in den Dienst der Gemeinschaft stellen.
Unsere Ehrenamtskultur ist unser Reichtum, den wir erhalten müssen.
Wir wollen:
Die Zeiten schier unerschöpflicher Steuereinnahmen sind vorbei.
Wir brauchen klare Prioritäten, eine bessere Steuerung und eine solide Haushaltsführung, die notwendige Investitionen auch für die Zukunft ermöglicht.
Wir wollen:
All das können wir nur gemeinsam und mit Zuversicht umsetzen. Gestalten wir den Wandel!
Vorsitzender: Jürgen Binder
Stv. Vorsitzende: nicht besetzt
Kassiererin: Sylvia Geist
Schriftführer: Karl-Heinz Geist
Pressereferent: Stephan Böcker
Kassenrevisoren: Norbert Knebl, Günter Wolfsgruber
Beisitzer: Heike Böcker, Stephan Böcker, Karl-Heinz Geist, Sabine Greitzke, Maria Unger-Zimmermann
Fraktion: Norbert Weinmann

Sabine Greitzke

Dr. Horst Nebelsieck

Julia Rebmann


Norbert Weinmann
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