Kleine Schulstandorte vor dem Aus

Veröffentlicht am 05.02.2009 in Pressemitteilungen
 

Katze aus dem Sack: Kleine Schulstandorte vor dem Aus

MdL Stephan Braun: „Die neue Werkrealschule läutet das Ende für kleine Schulstandorte im ländlichen Raum ein, überlässt es aber trickreich den Kommunen, in den sauren Apfel zu beißen“

Nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordneten Stephan Braun bedeuten die Pläne der Landesregierung für die neue Werkrealschule das Aus für kleine Schulstandorte im ländlichen Raum. Für die 756 einzügigen Hauptschulstandorte sehe das Konzept der Landesregierung keine echte Entwicklungsperspektive vor, kritisierte der Abgeordnete. „Nun ist die Katze aus dem Sack: die neue Werkrealschule läutet das Ende für kleine Schulstandorte im ländlichen Raum ein, überlässt es aber trickreich den Kommunen, in den sauren Apfel zu beißen.“

Auch die Werkrealschule werde die Probleme des dreigliedrigen Schulsystems nicht lösen. Bereits heute sei etwa jede dritte Hauptschule auch Werkrealschule, ohne dass sich dadurch deren Akzeptanz bei den Eltern, den Schülern und der Wirtschaft entscheidend verbessert hätte. „Allein das Angebot des Werkrealschulabschlusses ändert nichts am Wunsch der Eltern, ihre Kinder auf die richtige Realschule zu schicken. Die Abstimmung der Eltern mit den Füßen wird weiter gehen“, so Braun. Wenn der Werkrealschulabschluss in Qualität und Image dem Realschulabschluss tatsächlich gleichwertig sei, dann dürfte es bei der Grundschulempfehlung keine Unterscheidung zwischen „Werkrealschule“ und „Realschule“ mehr geben. Daran halte die Regierung indessen krampfhaft fest.

Braun forderte, dass jede Hauptschule den echten Realschulabschluss anbieten können soll. Außerdem solle jede Schule sich zur Gemeinschaftsschule mit längeren gemeinsamen Lernzeiten und einer besseren individuellen Förderung weiterentwickeln können. Dazu gehöre auch die Option, einen gymnasialen Zweig zu integrieren. „Mit diesem Modell können Schulstandorte wohnortnah und mit einem attraktiven Angebot an unterschiedlichen Abschlüssen unter einem Dach erhalten werden“, so Braun. Ein weiterer wichtiger Schritt sei, die verpflichtende Grundschulempfehlung abzuschaffen und stattdessen die Beratung der Eltern bei der Wahl der weiterführenden Schulart in den Mittelpunkt zu rücken. Auch dazu könne sich die Landesregierung jedoch nicht durchringen.

 

SPD Ortsverein Schönaich

Vorsitzender: Jürgen Binder

Stv. Vorsitzende: nicht besetzt

Kassiererin: Sylvia Geist

Schriftführer: Karl-Heinz Geist

Pressereferent: Stephan Böcker

Kassenrevisoren: Norbert Knebl, Günter Wolfsgruber

Beisitzer: Heike Böcker, Stephan Böcker, Karl-Heinz Geist, Sabine Greitzke, Maria Unger-Zimmermann 

Fraktion: Norbert Weinmann

Kreistag Böblingen

Kreistag Landkreis Böblingen

SPD Gemeinderäte

SPD Fraktion in Schönaich:

Sabine Greitzke

Dr. Horst Nebelsieck

Julia Rebmann

Norbert Weinmann

Schönaicher Gemeinderat Aktuell

Kalenderblock

Alle Termine öffnen.

30.04.2026, 20:00 Uhr Vorstandssitzung Ortsverein

01.05.2026, 11:00 Uhr - 14:30 Uhr 1. Mai Demo
Liebe Genossinnen, liebe Genossen, …

21.05.2026, 20:00 Uhr Mitgliederversammlung Ortsverein

Alle Termine

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Suchen