Generationenübergreifende Diskussion über Europa bei der SPD

Veröffentlicht am 27.11.2016 in Pressemitteilungen
 

(v.l.n.r.) Jürgen Grahl, Peter Simon, Jan Hambach

Die Jusos und die Arbeitsgemeinschaft 60+ der SPD im Kreis Böblingen luden vergangenen Donnerstag zu einer Diskussion mit dem Mitglied des Europaparlaments Peter Simon.

Mehr Begeisterung für die europäische Idee zu wecken - das war die Intension bei der von knapp 50 Interessierten besuchten Veranstaltung im Katholischen Arbeiterzentrum Böblingen. Der Europaparlamentarier Peter Simon, der unter anderem Experte für Wirtschafts- und Währungsfragen ist und seit 2009 im Europäischen Parlament sitzt, beantwortete nach einem kurzen Input, in dem er auf die Bedeutung der Europäischen Union im Bezug auf internationale Regelungen wie der Steuerverfolgung hinwies, zahlreiche Fragen.

 

„Das große Interesse zeigt, dass Europa die Menschen derzeit stark bewegt und viele sich die Frage stellen wie es mit der Union weitergehen kann. Die aktuelle Situation stellt ja kaum jemanden zufrieden“, meint Jürgen Grahl, Vorsitzender der AG60+, der die Veranstaltung zusammen mit der Jugendorganisation der SPD, den Jusos, organisierte.

 

Jan Hambach, Kreisvorsitzender der Jusos, moderierte die Diskussion bei der die Themen Steuervermeidung, Arbeitslosigkeit, Sparpolitik und die aktuellen Konflikte innerhalb der Europäischen Union zur Sprache kamen.

„Klar wurde, dass es wohl ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten geben muss, also einige Staaten, die die EU auch als Wertegemeinschaft verstehen, die europäische Integration vertiefen und Ihre Wirtschafts- und Sozialpolitik angleichen“, meint Hambach und fügt hinzu: „Neben dem Friedensversprechen sollte Europa auch sein soziales Versprechen erneuern, Ungleichheit und Arbeitslosigkeit stärker bekämpfen, um so wieder an Attraktivität zu gewinnen.“ Gerade junge Menschen, die oftmals proeuropäisch eingestellt seien, könnten so wieder begeistert werden.

Eine Besonderheit der Veranstaltung war, dass sowohl Anwesende als auch Außenstehende über eine Twitter-Wall online live mitdiskutieren konnten.

 

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