Hauptschulstandorte im Landkreis Böblingen

Veröffentlicht am 25.01.2010 in Pressemitteilungen

SPD-Abgeordnete Braun und Dr. Brenner: „Das krampfhafte Festhalten am
dreigliedrigen Schulsystem führt dazu, dass 15 Hauptschulstandorte im
Landkreis Böblingen verloren gehen“

Die Landtagsabgeordneten Stephan Braun und Dr. Tobias Brenner (SPD) werten das von Prof. Tino Bargel von der Universität Konstanz präsentierte Gutachten zur Schulentwicklung in Baden-Württemberg als eine schallende Ohrfeige für Kultusminister Rau. Einmal mehr zeige eine wissenschaftliche Studie auf, dass das krampfhafte Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem das Ende der wohnortnahen Schulversorgung zur Folge habe und zudem sehr teuer sei, so die beiden Abgeordneten. „Diesen wissenschaftlichen Befunden darf sich der Kultusminister nicht länger verschließen.“

Die Studie weise nach, dass bei einer Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems viele
Kommunen ihren weiterführenden Schulstandort verlieren würden bzw. keinen
eigenständigen Schulstandort mehr hätten. Im Landkreis Böblingen ist bis zum Jahr 2020
mit einem Verlust von 15 Hauptschulstandorten zu rechnen. Dabei sind die Werkrealschul-Pläne der Landesregierung bereits berücksichtigt. „Das zeigt, dass die von der CDU/FDP Landesregierung eingeführte Werkrealschule zu einer Konzentration von Schulstandorten führt und damit das Aus für die wohnortnahe Schule bedeutet“, so Stephan Braun. Landesweit hätten nur noch ein Drittel der Gemeinden einen weiterführenden Schulstandort.

Demgegenüber könnte mit Schulmodellen, die Kinder länger gemeinsam lernen lassen, eine deutlich bessere Schulversorgung erreicht werden. Bei Einrichtung von
Gemeinschaftsschulen, die alle Bildungsgänge und Abschlüsse anbieten, könnten gut zwei
Drittel der Gemeinden in Baden-Württemberg Schulstandort sein. „Gerade für den
ländlichen Raum bietet das die große Chance, die Schule im Dorf zu belassen“, sagte Dr.
Tobias Brenner. Mit der Zusammenfassung von Haupt- und Realschulen könnten immerhin noch in der Hälfte aller 1.100 Gemeinden im Land Schulen bestehen bleiben und damit immer noch deutlich mehr als im dreigliedrigen System.

Mit Schulkonzepten, die Kinder länger gemeinsam lernen lassen, seien also eine deutlich
bessere und effizientere Schulversorgung sowie bessere Bildungschancen für alle Kinder zu erreichen, so die beiden SPD-Abgeordneten. Kultusminister Rau müsse deshalb endlich seine ideologische Sichtweise gegenüber innovativen und pragmatischen Schulkonzepten aufgeben. „Rau darf nicht länger mit veralteten Rezepten auf den Rückgang der Schülerzahlen sowie das veränderte Schulwahlverhalten der Eltern reagieren.“ Und: „Innovative Schulkonzepte, die von allen Beteiligten vor Ort gewünscht werden, müssen endlich genehmigt werden.“

 

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