Jungparteien im Kreis Böblingen gründen Bündnis für Asyl

Veröffentlicht am 09.02.2015 in Allgemein
 

Die Jugendorganisationen der Parteien Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke und SPD haben unter dem Namen „Zufluchtsort Kreis Böblingen“ ein überparteiliches Bündnis für Asyl gegründet. „Das momentane Klima im Diskurs um die richtige Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland ist durch die von Pegida und AfD geschürten Ressentiments vergiftet. Das wollen wir im Kleinen, bei uns im Kreis, aufbrechen und ein deutliches Zeichen für eine offene Willkommenskultur setzen.“, erklärt dazu Alexandra Socha, stellvertretende Vorsitzende der Jungen Liberalen im Kreis Böblingen. Bedauert wird die bisherige Nicht-Teilnahme des Kreisverbandes der Jungen Union.

Utz Mörbe, Sprecher der Linksjugend solid, pflichtet ihr bei: „Das Recht auf Asyl für verfolgte Menschen ist in unseren Augen einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Leider scheinen Viele zu vergessen, wie gut es uns in Deutschland geht und wie schlecht manchen Anderen. Dass sich in unserem Kreis nun die NPD anschickt einen Pegida-Ableger zu gründen, ist ein weiterer Grund deutlich zu machen, dass die Mehrheit eben nicht so menschenverachtend tickt.“

Das Bündnis plant vorerst eine Veranstaltungsreihe, die sich über eine Podiumsdiskussion am 05.03., ein Solidaritätskonzert und einen Kinoabend erstreckt. Außerdem sollen mehrere Infostände in Böblingen und Sindelfingen zum Thema stattfinden. Auch dem von der NPD gesteuerte Thema „BÖgida“ wird man in verschiedener Weise entschlossen entgegenstehen.

„Wir wollen aufklären und informieren, aber auch verbinden und einen Austausch ermöglichen, deshalb werden wir versuchen auf unsere Veranstaltungen auch Asylsuchende einzuladen, um so auch mit Ihnen in Kontakt treten zu können. Wenn man die schrecklichen Geschichten der Asylsuchenden hört, wird einem schnell klar, wie hetzerisch und fadenscheinig die Argumente von Asylgegnern sind.“, so Tobias Bacherle von den Jungen Grünen.

Bedauert wird die bisherige Nichtteilnahme der Jungen Union am Bündnis: „Wir planen unser Bündnis bereits seit November letzten Jahres und haben natürlich auch mehrmals den Kontakt zur Jungen Union gesucht, letztmalig in der ersten Januarwoche.“, so Felix Huber, Kreisvorsitzender der Jungsozialisten in der SPD, „Aber eine Antwort haben wir nicht erhalten. Woran das liegt können wir nicht sagen, vielleicht ist die Thematik der Jungen Union unangenehm, vielleicht reicht auch die momentan vorhandene Arbeitskraft nicht aus um die Mitarbeit zu stemmen, wir wissen es nicht.“ „Die Tür ist für die Junge Union aber weiterhin offen. Zu unserer Podiumsdiskussion werden wir sie wegen eines Vertreters auf dem Podium auf jeden Fall wieder anfragen und vielleicht möchte die Junge Union ja danach doch noch einsteigen.“, betonen die Vertreter aller Jungparteien abschließend.

Aktuelle Informationen und Hinweise zu den geplanten Veranstaltungen des Bündnisses „Zufluchtsort Kreis Böblingen“ gibt es auf der Facebookseite „Zufluchtsort Kreis Böblingen – Bündnis der Jungparteien für Asyl“ und auf den Homepages der Jungparteien.

 

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