SPD empört über "Klientelpartei"

Veröffentlicht am 31.03.2012 in Presseecho
 

Quelle: Gäubote 31.03.2012

Kreis Böblingen - Mit Entsetzen und Empörung hat die SPD im Kreis Böblingen auf das Scheitern der Auffanggesellschaft für die Mitarbeiter des insolventen Schlecker-Konzerns reagiert.

Die Genossen im Kreis kritisieren, dass die Politik es nicht geschafft hat, mit einer Übergangsgesellschaft eine sozialverträgliche Lösung für die Schlecker-Frauen zu finden. Dass die Chance auf eine vernünftige Vermittlung der Frauen in neue Beschäftigungsverhältnisse durch die marktradikale Haltung der Liberalen verhindert werde, bringt den SPD-Kreisvorsitzenden Felix Rapp in Rage: " Für mich ist das Verhalten der FDP ein Akt der Unverschämtheit. Ein weiterer Akt im Schauspiel einer Klientelpartei."

Laut Rapp habe die FDP einmal mehr bewiesen, dass ihr die eigenen wenigen Stammkunden wichtiger als die Lösung sämtlicher gesellschaftlichen und sozialen Fragestellungen sind. Für dieses Verhalten findet der Kreisvorsitzende der Sozialdemokraten klare Worte: "Offensichtlich versuchen die Liberalen jetzt mit ihrer neu entdeckten Dagegen-Politik, auf Kosten der Schwachen in unserer Gesellschaft, sich aus ihrem Tief herauszuziehen. Ich prophezeie, das wird nicht gelingen."

Die SPD im Kreis Böblingen sieht vor allem in Hinblick auf die Gerechtigkeitsfrage in der Gesellschaft ein massives Problem. Laut den Genossen sei es den Menschen nicht zu vermitteln, dass für die Rettung von Eurostaaten Milliarden-Bürgschaften vom Bund zur Verfügung gestellt werden und gleichzeitig die Kreditbürgschaft über 45 Millionen Euro, zur Rettung von 11 000 Schlecker-Beschäftigten, verwehrt werden.
Den Einsatz ihres Wirtschaftsministers Nils Schmid und die Zusammenarbeit mit Grünen und Union loben die Kreisgenossen ausdrücklich. Den rund 60 betroffenen "Schlecker-Frauen" im Kreis Böblingen sprechen die Sozialdemokraten viel Mut und Kraft in den jetzt beginnenden schweren Zeiten zu. -gb-

 

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