
Der soziale Zusammenhalt ist der ehemaligen ver.di-Chefin, die am 22.Oktober für den SPD-Landesvorsitz kandidiert, besonders wichtig. Auch die zahlreichen Besucher konnte sie so überzeugen.

Der soziale Zusammenhalt ist der ehemaligen ver.di-Chefin, die am 22.Oktober für den SPD-Landesvorsitz kandidiert, besonders wichtig. Auch die zahlreichen Besucher konnte sie so überzeugen.
Das Interesse der SPD-Mitglieder am Dienstagabend ist hoch: Gleich 70 Genossinnen, Genossen und Interessierte kamen in das Odeon der SMTT in Sindelfingen, um die bald neue Vorsitzende der baden-württembergischen SPD näher kennenzulernen.
Jasmina Hostert, die Vorsitzende der Kreis-SPD, lobte in Ihrer Begrüßung die Fähigkeit Breymaiers sozial-demokratische Politik verständlich darzustellen und so dem Erneuerungsprozess nach dem historisch schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl im März Rechnung zu tragen.
Breymaier umriss in Ihrer kurzweiligen Vorstellung Ihre Beweggründe für die Kandidatur zur SPD- Landeschefin. Ihr Herz schlüge vor allem für eine gerechte Gesellschaft, in der auch Menschen teilhaben können, die nur „Ihren Kopf und Ihre Hände zu verkaufen“ hätten. Zudem stünde sie für mehr Emotionen und eine klare Sprache - für viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten momentan in der Partei zu wenig vertreten.
Als wichtige Anliegen formulierte, die in Eislingen an der Fils lebende, Breymaier eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge mit gleichen Anteilen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine Stärkung der gesetzlichen Rente und die Einführung einer Bürgerversicherung, die Schluss mache mit der Zwei-Klassen-Medizin. „Außerdem muss dem Projekt Europa auch ein soziales Versprechen hinzugefügt werden“, erläutert Breymaier. Nur so könnte Europa wieder für alle Menschen glaubwürdig werden.
„Wir müssen uns auch fragen welche Welt wir der nächsten Generation überlassen und wo wir in 30 Jahren stehen möchten“, schloss Breymaier Ihre Vorstellung.
Die Anwesenden zeigten sich sehr angetan von den Ideen der wohl nächsten Vorsitzenden der Landes-SPD und lobten Breymaiers Ideen, politischen Vorhaben und diskutierten noch einige Zeit mit Breymaier und Hostert über verschiedene Themen und Strategien.
Homepage SPD KV Böblingen
Vorsitzender: Jürgen Binder
Stv. Vorsitzende: nicht besetzt
Kassiererin: Sylvia Geist
Schriftführer: Karl-Heinz Geist
Pressereferent: Stephan Böcker
Kassenrevisoren: Norbert Knebl, Günter Wolfsgruber
Beisitzer: Heike Böcker, Stephan Böcker, Karl-Heinz Geist, Sabine Greitzke, Maria Unger-Zimmermann
Fraktion: Norbert Weinmann

Sabine Greitzke

Dr. Horst Nebelsieck

Julia Rebmann


Norbert Weinmann
30.04.2026, 20:00 Uhr Vorstandssitzung Ortsverein
01.05.2026, 11:00 Uhr - 14:30 Uhr 1. Mai Demo
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
…
21.05.2026, 20:00 Uhr Mitgliederversammlung Ortsverein
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
Ein Service von websozis.info