Leni Breymaier stellt sich im Kreis Böblingen vor

Veröffentlicht am 06.10.2016 in Pressemitteilungen
 

Der soziale Zusammenhalt ist der ehemaligen ver.di-Chefin, die am 22.Oktober für den SPD-Landesvorsitz kandidiert, besonders wichtig. Auch die zahlreichen Besucher konnte sie so überzeugen.

Das Interesse der SPD-Mitglieder am Dienstagabend ist hoch: Gleich 70 Genossinnen, Genossen und Interessierte kamen in das Odeon der SMTT in Sindelfingen, um die bald neue Vorsitzende der baden-württembergischen SPD näher kennenzulernen.

Jasmina Hostert, die Vorsitzende der Kreis-SPD, lobte in Ihrer Begrüßung die Fähigkeit Breymaiers sozial-demokratische Politik verständlich darzustellen und so dem Erneuerungsprozess nach dem historisch schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl im März Rechnung zu tragen.

Breymaier umriss in Ihrer kurzweiligen Vorstellung Ihre Beweggründe für die Kandidatur zur SPD- Landeschefin. Ihr Herz schlüge vor allem für eine gerechte Gesellschaft, in der auch Menschen teilhaben können, die nur „Ihren Kopf und Ihre Hände zu verkaufen“ hätten. Zudem stünde sie für mehr Emotionen und eine klare Sprache - für viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten momentan in der Partei zu wenig vertreten.

Als wichtige Anliegen formulierte, die in Eislingen an der Fils lebende, Breymaier eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge mit gleichen Anteilen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine Stärkung der gesetzlichen Rente und die Einführung einer Bürgerversicherung, die Schluss mache mit der Zwei-Klassen-Medizin. „Außerdem muss dem Projekt Europa auch ein soziales Versprechen hinzugefügt werden“, erläutert Breymaier. Nur so könnte Europa wieder für alle Menschen glaubwürdig werden.

„Wir müssen uns auch fragen welche Welt wir der nächsten Generation überlassen und wo wir in 30 Jahren stehen möchten“, schloss Breymaier Ihre Vorstellung.

Die Anwesenden zeigten sich sehr angetan von den Ideen der wohl nächsten Vorsitzenden der Landes-SPD und lobten Breymaiers Ideen, politischen Vorhaben und diskutierten noch einige Zeit mit Breymaier und Hostert über verschiedene Themen und Strategien. 

 

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