SPD für ÖPNV-Ausbau statt 4-Spurigkeit der B464

Veröffentlicht am 05.02.2020 in Kreistagsfraktion
 

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht einen Ausbau der B464 zwischen Renningen und Sindelfingen kritisch und fordert stattdessen den öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen, zuverlässiger zu machen und die Ticketpreise zu senken.

„Neben den durchaus diskutierenswerten Vorschlägen einer U-Bahn-Verlängerung von Gerlingen nach Leonberg und einer Bahn zwischen Herrenberg und Nagold, müssen wir Bustakte verdichten und Ticketpreise senken, damit es immer attraktiver wird, das eigene Auto stehen zu lassen“, erklärt Jan Hambach, stv. Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und fügt hinzu: „Es ist richtig auch über die Kreisgrenzen hinweg zu denken, nur so entsteht ein ganzheitliches Netz. Darüber hinaus müssen wir Mobilität neu denken und neu Angebote schaffen, wie beispielsweise Kleinbusse die - vorerst mit Fahrer, später autonom - Menschen dort abholen, wo sie gerade sind. Dazu gibt es vielerorts bereits Pilotprojekte.“ Mit einem richtigen Algorithmus hinterlegt, könnte so individueller Bedarf gedeckt und eine optimale Fahrstrecke berechnet werden, erläutert Hambach.

„Es geht uns dabei nicht nur darum die Umweltbelastung zu senken, sondern auch die Straßen für unseren Wirtschaftsverkehr freier zu machen“, so Tobias Brenner, Fraktionschef der Sozialdemokraten im Kreistag. „Kritisch sehen wir einen vierspurigen Ausbau der B464 zwischen Sindelfingen und Renningen.“ Mehr Straße ziehe auch mehr Verkehr an, so Brenner. Es sei richtig, dass die B464 nach den zahlreichen Unfällen in der letzten Zeit, mit Überholverboten und Schildern, sicherer gemacht würde. Die Diskussion darüber sollte aber nicht dazu dienen, einer Ersatzautobahn den Weg zu bereiten.

„Die CDU hat, um Geld einzunehmen, im Kreistag gemeinsam mit Freien Wählern und AfD für eine Erhöhung der Ticketpreise gestimmt. Jetzt will der CDU-Bundestagsabgeordnete eine Vielfaches davon für einen Ausbau der B464 ausgeben. Unsere Priorität sollte es sein, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, ein 365-Ticket sowie neue Mobilitätsformen einzuführen“, sagt Hambach abschließend.

 

 

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