
Die SPD-Kreistagsfraktion sieht einen Ausbau der B464 zwischen Renningen und Sindelfingen kritisch und fordert stattdessen den öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen, zuverlässiger zu machen und die Ticketpreise zu senken.

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht einen Ausbau der B464 zwischen Renningen und Sindelfingen kritisch und fordert stattdessen den öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen, zuverlässiger zu machen und die Ticketpreise zu senken.
„Neben den durchaus diskutierenswerten Vorschlägen einer U-Bahn-Verlängerung von Gerlingen nach Leonberg und einer Bahn zwischen Herrenberg und Nagold, müssen wir Bustakte verdichten und Ticketpreise senken, damit es immer attraktiver wird, das eigene Auto stehen zu lassen“, erklärt Jan Hambach, stv. Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und fügt hinzu: „Es ist richtig auch über die Kreisgrenzen hinweg zu denken, nur so entsteht ein ganzheitliches Netz. Darüber hinaus müssen wir Mobilität neu denken und neu Angebote schaffen, wie beispielsweise Kleinbusse die - vorerst mit Fahrer, später autonom - Menschen dort abholen, wo sie gerade sind. Dazu gibt es vielerorts bereits Pilotprojekte.“ Mit einem richtigen Algorithmus hinterlegt, könnte so individueller Bedarf gedeckt und eine optimale Fahrstrecke berechnet werden, erläutert Hambach.
„Es geht uns dabei nicht nur darum die Umweltbelastung zu senken, sondern auch die Straßen für unseren Wirtschaftsverkehr freier zu machen“, so Tobias Brenner, Fraktionschef der Sozialdemokraten im Kreistag. „Kritisch sehen wir einen vierspurigen Ausbau der B464 zwischen Sindelfingen und Renningen.“ Mehr Straße ziehe auch mehr Verkehr an, so Brenner. Es sei richtig, dass die B464 nach den zahlreichen Unfällen in der letzten Zeit, mit Überholverboten und Schildern, sicherer gemacht würde. Die Diskussion darüber sollte aber nicht dazu dienen, einer Ersatzautobahn den Weg zu bereiten.
„Die CDU hat, um Geld einzunehmen, im Kreistag gemeinsam mit Freien Wählern und AfD für eine Erhöhung der Ticketpreise gestimmt. Jetzt will der CDU-Bundestagsabgeordnete eine Vielfaches davon für einen Ausbau der B464 ausgeben. Unsere Priorität sollte es sein, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, ein 365-Ticket sowie neue Mobilitätsformen einzuführen“, sagt Hambach abschließend.
Homepage SPD KV Böblingen
Vorsitzender: Jürgen Binder
Stv. Vorsitzende: nicht besetzt
Kassiererin: Sylvia Geist
Schriftführer: Karl-Heinz Geist
Pressereferent: Stephan Böcker
Kassenrevisoren: Norbert Knebl, Günter Wolfsgruber
Beisitzer: Heike Böcker, Stephan Böcker, Karl-Heinz Geist, Sabine Greitzke, Maria Unger-Zimmermann
Fraktion: Norbert Weinmann

Sabine Greitzke

Dr. Horst Nebelsieck

Julia Rebmann


Norbert Weinmann
30.04.2026, 20:00 Uhr Vorstandssitzung Ortsverein
01.05.2026, 11:00 Uhr - 14:30 Uhr 1. Mai Demo
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
…
21.05.2026, 20:00 Uhr Mitgliederversammlung Ortsverein
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
Ein Service von websozis.info