SPD-Jugend fordert 15-Minuten-Takt und Nachtbahnverkehr für S60

Veröffentlicht am 21.07.2016 in Pressemitteilungen
 

Um die Attraktivität der S-Bahn-Linie zu verbessern wollen die Jusos im Kreis Böblingen eine Angleichung der S60 an andere Linien im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS).

„Der 15-Minuten-Takt zu den Hauptverkehrszeiten wird dringend gebraucht - insbesondere am frühen Morgen ist die Bahn mitunter komplett überfüllt“, meint der Kreisvorsitzende der Jusos Jan Hambach aus Renningen, der selbst viel auf der Strecke unterwegs ist. Die Verbindung zwischen Renningen und Böblingen ist bei Pendlern, Schüler und Studenten sehr beliebt und gut ausgelastet. Tatsächlich wird laut der SPD Regionalfraktion derzeit geprüft auf der Linie einen 15-Minuten-Takt einzurichten. „Nur wenn wir den öffentlichen Nahverkehr an die Lebensrealität der Menschen anpassen und damit attraktiver machen, schaffen wir es, die Straßen zu entlasten und den Verkehr nachhaltiger zu gestalten“, fügt Hambach hinzu.

Dazu gehören für die Jusos auch Nachtbahnen wie auf anderen Strecken im VVS bereits üblich. Oktay Ates aus Böblingen, stellvertretender Vorsitzender der SPD- Nachwuchsorganisation im Kreis Böblingen erläutert: „Mindestens an Wochenenden und vor Feiertagen sollte auch die S60 stündlich fahren, was vor allem jungen Menschen zugute käme, die auch noch spät wieder nach Hause kommen könnten oder deshalb vielleicht erst mit der S60 fahren. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre natürlich auch unter der Woche eine nächtliche Anbindung von Vorteil.“

Derzeit wird noch argumentiert, dass die bereits bestehenden Nachtbusse nicht die entsprechenden Fahrgastzahlen hätten, damit auch ein Nachtbahnbetrieb lohnenswert wäre. Dominik Ernst, Beisitzer der Jusos, ist sich allerdings sicher, dass die Bahn genutzt werden würde. „Angebot schafft Nachfrage - und für viele ist der bestehende Nachtbus einfach unattraktiv, da er erheblich länger braucht“, meint der Sindelfinger.

Lob gibt es für die SPD-Fraktionen im Kreistag und in der Regionalversammlung: „Die Ablehnung der Tariferhöhung war ein wichtiges Zeichen, auch wenn die Mehrheit der Fraktionen anders entschieden hat. Wir bedauern besonders, dass sich die Grünen in der Regionalversammlung für die Erhöhung der Ticketpreise ausgesprochen haben. Das macht den ÖPNV noch teurer und unattraktiver und das Chaos im Straßenverkehr bleibt bestehen. Die Ablehnung des Sozialtickets zeigt ebenfalls, dass CDU, Freie Wähler und Grüne nicht daran interessiert sind, dass sich mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel leisten können“, sagt Jasmina Volckart, stellvertretende Vorsitzende aus Leonberg. 

 

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