Wie die SPD-Kreistagsfraktion stehen auch die Jusos einem vierspurigen Ausbau der B464, wie ihn Marc Biadacz MdB (CDU) möchte, kritisch gegenüber und fordern eine Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und mehr Beteiligung.
Wie die SPD-Kreistagsfraktion stehen auch die Jusos einem vierspurigen Ausbau der B464, wie ihn Marc Biadacz MdB (CDU) möchte, kritisch gegenüber und fordern eine Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und mehr Beteiligung.
„Den Ausbau der B464 auf vier Spuren voranzutreiben zu wollen, ohne, dass auch nur einmal im Kreistag oder auf anderer Ebene darüber diskutiert wurde, zeigt wie rücksichtlos die CDU und Marc Biadacz hier ihre Interessen durchdrücken wollen. Gleichzeitig setzt die CDU-Kreistagsfraktion ihren Rotstift ausschließlich bei diversen Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs an. Moderne Verkehrspolitik und demokratische Beteiligung auf der Höhe der Zeit sehen anders aus“, pflichtet Jan Hambach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, den Jusos im Kreis Böblingen bei. Seit Jahrzehnten lasse sich beobachten, dass mehr Spuren und neue Straßen zu mehr Verkehr führten. Menschen würden sich dann doch eher mit dem Auto auf den Weg machen, andere würden die Strecke noch stärker als Ausweichumfahrung nutzen. Ein Ausbau der B464 hätte deshalb nur eine kurzfristige Entlastung zur Folge. Relativ schnell gäbe es aber wieder die gleichen Verkehrsprobleme. Es sei deshalb richtig, dass der Landkreis in eine andere Richtung gehe und prüfe, welche neuen Schienenverbindungen gebaut werden könnten. Auch auf die vielen Unfälle auf der B464 habe der Landkreis schnell reagiert.
Steffi Engmann, Kreisvorsitzende der Jusos, ergänzt: „Neben Mittellinien, die akustische Warnsignale abgeben, wenn sie überfahren werden, könnte es Haltebuchten und Geschwindigkeitskontrollen geben. Hinweisschilder und Temporeduzierungen wurden bereits umgesetzt. Diese Maßnahmen müssen erst einmal umgesetzt und deren Wirkung überprüft werden. Eine Diskussion über den Ausbau der B464, der frühestens in einigen Jahren bis Jahrzehnten käme, hilft keinen einzigen Unfall zu vermeiden und ist verkehrs- und umweltpolitisch die falsche Maßnahme. Zudem werden die Mittel durch die Corona-Krise knapper. Wir sollten uns genau überlegen, welche Investitionen für unsere Zukunft wichtig sind, das geht sicher nicht mit Straßenbau-Ideen, die aus den 70er-Jahren stammen. Das Geld muss in bessere Bus- und Bahntakte, neue Bahnen, andere Mobilitätsformen und auch in weitere wichtigere Bereiche wie unsere Berufsschulen und Krankenhäuser fließen.“
Homepage Jusos im Kreis Böblingen
Vorsitzender: Jürgen Binder
Stv. Vorsitzende: Jasmin Fricker
Kassiererin: Sylvia Geist
Schriftführer: Jasmin Fricker
Pressereferent: Stephan Böcker
Kassenrevisoren: Norbert Knebl, Günter Wolfsgruber
Beisitzer: Heike Böcker, Stephan Böcker, Karl-Heinz Geist, Sabine Greitzke, Maria Unger-Zimmermann
Fraktion: Norbert Weinmann

Sabine Greitzke

Dr. Horst Nebelsieck

Julia Sohns ( geb.Rebmann )


Norbert Weinmann
16.09.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD-Kreisvorstandssitzung
24.09.2026, 20:00 Uhr Vorstandssitzung Ortsverein Schönaich
14.10.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD-Kreisvorstandssitzung
24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
Ein Service von websozis.info